Marathon zum Aufwärmen

Langsam schreiten wir dem “Gipfel” der Trainingswoche entgegen. Zunächst ging es am Mittwoch vormittag zu einem nahegelegenen Berg auf 300 m zum Höhentraining. Für Flachlandläufer schon eine kleine Herausforderung. Nach diesem “Aufwärmtag” folgte dann am Donnerstag ein Programm mit 3 Lauf- und 2 Krafttrainingseinheiten sowie einem Schwimmtraining.

Beim heutigen Morgenlauf wurde dann allen sehr deutlich, dass wir an zwei Tagen einen Marathon - genau 42 km - hinter uns gebracht hatten. Denn die Beine waren müde, die Arme hingen vom Krafttraining in den Kniekehlen, aber wir fühlten uns geistig - oder neudeutsch: mental - frisch und waren nach dem Frühstück energiegeladen und heiß auf die nächste Einheit. Bisher also war es eine perfekte Trainingswoche, gekennzeichnet durch gegenseitige Motivation, immer genügend Freiräume für Individualität sowohl beim Training als auch bei der aktiven Regeneration (Sonnen, Schwimmen, Lesen, Tischtennis, Hamam oder Einkaufen).

Leider blieben wir auch von Krämpfen nicht verschont. In unserem Fall handelte es sich aber ausnahmslos um Lachkrämpfe, ob morgens beim Training, mittags beim Sonnenbaden oder abends beim Essen (und der Kinderanimation). Über den Rest der Woche schreiben wir dann von zu Hause. Das Finale furioso kann kommen.

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